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Qatar Airways neu mit A 380 in Frankfurt

Verantwortlicher Autor: Lars Kitschke Frankfurt, 11.04.2019, 09:16 Uhr
Presse-Ressort von: Lars Kitschke Bericht 7394x gelesen
Symbolbild
Symbolbild  Bild: Lars Kitschke

Frankfurt [ENA] Mit dem Wechsel auf den Sommerflugplan stellte Qatar Airways seinen täglichen Mittagsflug nach Frankfurt auf den Airbus A 380 um. Damit baut die Airline vom Golf ihr Angebot zwischen Doha und Frankfurt mit 23 % deutlich aus. Zum ersten Mal gibt es auch eine First Class auf der Strecke.

Die Begrüßung erfolgte standesgemäß durch die Flughafenfeuerwehr, als sich das rund 280 Tonnen schwere Flugzeug langsam in Richtung Gate bewegt. Mit 517 Sitzen verteilt auf drei Klassen bietet das größte Passagierflugzeug der Welt bei Qatar angenehmen Komfort für alle Passagiere. Im Einzelnen besitzt die Maschine 8 offene First Class Suiten im Oberdeck, 48 Liegesessel in der Business Class und 461 Sitze in der Economy Class. Davon befinden sich 54 Sitze im Oberdeck hinter der Cocktailbar für die Gäste der First und Business Class.

Für mich gab es die Möglichkeit das Flugzeug auf dem Flug QR067 von Doha nach Frankfurt zu ausgiebig testen. Die ursprüngliche Buchung in der Economy Class ließ sich drei Stunden vor Abflug über ein Promotionangebot von 720 € am Transitschalter in Doha in die Business Class upgraden. Diese Möglichkeit besteht bei entsprechenden freien Kapazitäten auf allen Flügen der Qatar Airways. Die sehr komfortablen Sitze lassen sich in ebene Betten verwandeln. Die Rückenlehne hat in der aufrechten Position eine sanfte Massagefunktion. Ein Purser betreut lediglich acht Passagiere. So fühlt man sich wie in einem Restaurant über den Wolken.

Das Anlassen der Triebwerke ist im Innenraum kaum wahrzunehmen. Auch beim Start sind die mächtigen GP7270 extrem leise und beschleunigen den Riesen sanft auf die Startgeschwindigkeit. Aufgrund seiner Größe steigt die A380 sehr flach in den Himmel. Unter uns gleitet die Skyline von Doha vorbei. Wer mag kann das Geschehen über eine der drei Außenkameras verfolgen. Die interessanteste ist die, die auf der Spitze des Hecks in 22 m Höhe montiert ist und den Piloten beim Rollen am Boden hilft. Die Sitzanordnung von 1-2-1 ermöglicht jedem Passagier direkten Zugang zum Gang, ohne dass man jemanden stören muss.

Nach dem Frühstück entschließe ich mich zu einem Besuch in der Cocktailbar. Die Karte enthält verschiedene alkoholische und nichtalkoholische Drinks. Auf dem Tresen stehen Snacks und Desserts. Bei einem Getränk und der Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel der Berge des Irans kommt man schnell mit anderen Passagieren ins Gespräch. Etwas, was alle als sehr angenehm empfinden. Viel zu schnell vergehen die rund sechs Stunden bis Frankfurt und unsere Maschine mit dem Kenner A7-APA beginnt mit dem Anflug. Rückwirkend betrachtet war die Investition in das Upgrade eine lohnenswerte Investition. Über die App von Qatar Airways hätte ich es einige Tage vorher sogar noch 100 € günstiger bekommen können.

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